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Netzwerktreffen in Odessa


Damit sich alle Beteiligten des fünf Länder umfassenden Projektes kennen lernen und auch mehr über das Heimatland der Migranten erfahren konnten, wurde vom 20. bis 28. Mai ein internationales Netzwerktreffen in der Ukraine organisiert. Aus den Heimatgarten-Büros aus Bremerhaven, Frankfurt, Bielefeld, Berlin, Karlsruhe sowie aus den ausländischen AWO-Büros reisten viele Kollegen/-innen nach Odessa. Dort trafen sie auf die Kollegen/-innen aus Bulgarien, Rumänien, Polen und natürlich der Ukraine. Mitarbeiter der Kooperationspartner nahmen ebenfalls an dem Treffen teil. Mit insgesamt über 30 Teilnehmern/-innen war der Raum in der Juristischen Akademie in Odessa, wo die Tagung veranstaltet wurde, gut gefüllt.
Während des Seminars konnten sich die Teilnehmer/innen über die Fortschritte oder auch spezifischen Probleme beispielsweise mit den illegalen Migranten/-innen in den einzelnen Ländern austauschen, gemeinsam Lösungen erarbeiten und Arbeitsweisen diskutieren. Es wurden die ersten Rückkehrerfälle angesprochen und in Arbeitsgruppen wurden Ergebnisse für ganz besondere Fragestellungen zu den Bereichen Arbeit mit Illegalen und deren Reintegration in verschiedenen Ländern erarbeitet.
Aus den einzelnen Heimatgarten-Büros wurden die verschiedenen Projekte vorgestellt, an denen gerade vorrangig gearbeitet wird.
Beim Besuch des Flüchtlingsheimes „Oblast Odessa“ in Tschornomorka und des Migrations-Kompetenzzentrums konnten die AWO-Mitarbeiter/-innen mit Flüchtlingen aus unterschiedlichen Herkunftsländern ins Gespräch kommen, und mehr über deren jeweilige Situation und ihr Schicksal erfahren. Hierbei wurde beispielsweise klar, dass in der Ukraine die Flüchtlinge die Möglichkeit haben, einer Arbeit nachzugehen und dadurch deren Integration erheblich erleichtert wird.
Ebenfalls interessant war der Besuch der Deutschen Schlucht im Kreis Ovidiopol, wo die deutschen Dörfer und ihre Einrichtungen (wie Begegnungszentrum, Sozialstation, und das Gewerbegebiet) besichtigt werden konnten. Bei der Führung durch die kleineren Firmen und Unternehmen berichteten die Eigentümer - ehemals auch Migranten - über ihre persönlichen Erlebnisse bei deren Aufbau und die bisherige sowie geplante wirtschaftliche Entwicklung.
Außerdem gab es hier noch Informationen zu Fragen der Integration von Umsiedlern und der Reintegration ukrainischer Bürger.
Das Rahmenprogramm bot die Möglichkeit, bei der Stadtführung zunächst Odessa mit den schönen historischen Gebäuden vor einem multikulturellen Hintergrund zu entdecken sowie in den Spezialitätenrestaurants die besonderen Leckereien und kulinarischen Besonderheiten des Landes zu erleben. Zusätzlich konnten sich die Kollegen/innen untereinander mal persönlich besser kennen lernen und sich nicht nur per Telefon unterhalten und Erfahrungen austauschen.
Ein Besuch der Katakomben, die sich über viele Kilometer komplett unter der Stadt Odessa erstrecken, stand ebenfalls auf dem Programm. Am freien Sonntag unternahmen einige Abenteuerlustige eine Tour zu einem nahe gelegenen Weingut und besichtigten die Ruinen einer alten Burg.


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